27.11.2017
 
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27.11.2017
 www.eiswurm.de

Der Dresdner Eiswurm 
 

Vor der Erfindung effizienter Kühlanlagen durch Carl Linde im Jahre 1876 waren grosse Eisblöcke die einzige Methode, um Bier über einige Zeit zu konservieren. Tiefe, in die harten Syenitfelsen gehauene Keller sollten in Dresden bei gleichbleibender Lagertemperatur ein allzu frühes Schmelzen des Eises verhindern. Dennoch wurde mitunter das eine oder andere Fass Bier schlecht. Dann hiess es, der Eiswurm habe das Eis von den Fässern geleckt und dadurch das Bier verdorben.


Der Eiswurm als Brauerei-Logo

Berühmt wurde der Eiswurm im Jahre 1862 durch einen Scherz des Dresdner Bankherrn Kaiser. Am Stammtisch warnte er in feuchtfröhlicher Runde vor riskanten Aktiengeschäften: Besonders Investitionen in die vom Treiben des Eiswurms gefährdete Felsenkellerbrauerei seien unbedingt zu vermeiden! Ein Handwerksmeister namens Schneider nahm dieses Gerede für bare Münze. Um sein Erspartes fürchtend, zog er vor die Tore der Brauerei und forderte lautstark die Rücknahme seiner Aktien – natürlich erfolglos. Hohn und Spott waren der Lohn, und Schneider wurde rasch zum Stadtgespräch. Sogar ein Lied wurde auf ihn gedichtet. Und auf der "Dresdner Vogelwiese", dem bekannten großen Rummel, trank man sich mit "Prosit Eiswurm!" zu.


 

Die Felsenkeller Brauerei AG aber machte den feuerspeienden Eiswurm zu ihrem Markenzeichen und ließ sich die Marke 1898 mit der Eintragung in das Warenzeichenregister amtlich schützen. Auch die Postadresse wurde angepasst: "Am Eiswurmlager 1" hiess nun der Standort der Brauerei.

27.11.2017
 
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